Sehenswertes auf Teneriffa
Nationalpark und Teide:
Der Parque National de Teide gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Teneriffa und zählt zum UNESCO Weltnaturerbe. Seit 1954 besteht der Nationalpark und ist mit seiner Ausdehnung von 135 Quadratkilometer der größte seiner Art auf den Kanarischen Inseln. Hauptbestandteil des Parkes ist der Kraterkessel Las Cañadas, eine Caldera, die einen Durchmesser von etwa 16 Kilometern umfasst. Sehenswert sind die Los Roques, ein Ensemble aus verschiedenen Felsformationen in unterschiedlichen Farben.
Wer den Pico del Teide, Spaniens höchsten Berg mit 3.718 Metern erklimmen möchte, kann mit dem Auto bis zum Parkplatz bei der Seilstation fahren und dann mit der Seilbahn bis fast nach oben gelangen. Am besten ist es frühzeitig zu kommen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Bei starkem Wind kann der Betrieb der Seilbahn eingestellt werden. Die letzten Meter bis zum Krater können nur zu Fuß, mit einer speziellen Sondergenehmigung, bewältigt werden.
Nicht zu unterschätzen sind die Wetterverhältnisse im Nationalpark und besonders auf dem Teide. Im Sommer können die Temperaturen sehr hoch klettern mit einer intensiven Sonneneinstrahlung. In den Wintermonaten können kältere Temperaturen und Schnee auf dem Teide herrschen, sodass die Zufahrtsstraßen zum Teide-Nationalpark gesperrt sein können und der Aufstieg zum Teide untersagt ist.
Puerto de la Cruz:
Das touristische Zentrum im Norden Teneriffas hat sich bis heute seinen Charme bewahrt. Die bezaubernde Innenstadt von Puerto de la Cruz lädt zum Flanieren und Shoppen ein und die historischen Gebäude erzählen Geschichten aus vergangenen Tagen.
Ausgangspunkt für einen Stadtbummel ist die Plaza del Charco, die nur einige Schritte vom Fischerhafen entfernt liegt. Hier ist am Tag und am Abend das lebendige Flair der Stadt zu spüren. Bänke, im Schatten großer Palmen laden zum Ausruhen ein, Restaurants und Cafés verführen zur Einkehr und viele Geschäfte locken mit zauberhaften Angeboten. Sehenswert sind hier die ehrwürdige Kirche Nuestra Señora de la Peña de Francia, die Kapelle San Telmo und das Alte Zollhaus, das aus dem 17. Jahrhundert stammt.
Wer sich für Pflanzen interessiert, findet im Jardín Botánico, im Stadtteil La Paz, eine farbenprächtige Auswahl verschiedenster Gewächse aus aller Welt.
Der wohl bedeutendste Tierpark Teneriffas, der Loro Park, ist in Puerto de la Cruz zu finden. Hier sollte am besten ein ganzer Tag eingeplant werden, um sich in aller Ruhe in dem weitläufigen Park umzuschauen. Im Loro Park finden sich die international größte Sammlung von Papageien, ferner Seelöwen und Delfine, eine beeindruckende Pinguin-Welt und als besondere Attraktion, vier Orcas. Darüber hinaus gibt es im Loro Park noch viel mehr zu entdecken, sodass die Zeit wie im Fluge vergeht.
La Orotava:
Besonders die Altstadt von La Orotava präsentiert sich glanzvoll mit edlen Adelshäusern und prachtvollen Palais.
Ein einzigartiges Highlight ist das Drei-Häuser-Eck, das am äußeren Ring des historischen Teils von La Orotava liegt. Das Drei-Häuser-Eck besteht aus der Casa del Turista, dem Sandteppichmuseum und der Casa de los Balcones. Die Casa de los Balcones wurde im Jahre 1632 erbaut und beeindruckt durch ihren typisch kanarischen Baustil. Den Namen hat das Haus den vielen Balkons zu verdanken, die sich entlang der Fassade ziehen. Heute ist die Casa de los Balcones ein Zentrum der kanarischen Handwerkskunst und gewährt ihren Besuchen Einblicke in den Lebensstil des 17. bis 19. Jahrhunderts. Darüber hinaus können die Besucher den Stickerinnen bei der Arbeit zuschauen und hochwertige Souvenirs erstehen. Interessierte können einen Blick in die einstigen Gemächer der Adelsfamilie werfen und auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit gehen.
Barocke Kunst auf den Kanaren zeigt die Kirche Iglesia de la Concepción in La Orotava. Im Jahre 1788 wurde der heutige Bau eingeweiht, der Ursprung geht allerdings bis ins 16. Jahrhundert zurück. Zahlreiche Kunst- und Kulturschätze beeindrucken im Inneren der Kirche, wozu ein Taufbecken aus Marmor und die mit Blattgold verzierte Jungfrauenfigur zählen.
Masca:
Masca, das verträumte Bergdorf im Nordwestzipfel von Teneriffa, ist auch heute noch weitestgehend vom Tourismus verschont geblieben. Die meisten Besucher kommen nach Masca, um eine Wanderung durch die Masca-Schlucht zu unternehmen und sich vom Liebreiz der Natur einfangen zu lassen.
Pyramiden von Güímar:
Auch heute noch geben die Pyramiden von Güímar den Forschern Rätsel auf. Besucher können die Stufenpyramiden besichtigen und sich selbst einen Eindruck von der Ähnlichkeit der Pyramiden auf Teneriffa mit denen der Azteken und der Maya verschaffen.