Geschichte der Insel Teneriffa

Wie auch die anderen Kanareninseln war Teneriffa ursprünglich von den Guanchen besiedelt. Erstmals betreten wurde die Insel wohl von den Phöniziern, die etwa in der Zeit um 1.100-800 v. Chr. auf Teneriffa landeten. 1341 wurde die Insel mit dem klangvollen Namen “schneebedeckter Berg” gewissermaßen durch portugiesische Seefahrer wiederentdeckt. Etwa eineinhalb Jahrhunderte später eroberte der Spanier Alonso de Lugo die Insel, unterwarf die Ureinwohner und erklärte das Eiland zur spanischen Kolonie.

Die günstige Lage der Kanarischen Inseln verhalf ihnen zu einem schnellen wirtschaftlichen Aufschwung und Teneriffa wurde oft als letzte Anlaufstation für Schiffe genutzt, die die Überfahrt nach Amerika antraten. Auch Christoph Kolumbus machte 1492 Zwischenstation auf der Insel. Überfälle auf Teneriffa blieben nicht aus. 1797 fielen englische Einheiten unter Admiral Nelson ein und auch in den folgenden Jahrhunderten versuchten Franzosen, Engländer und Holländer vergeblich Teneriffa zu erobern.

Im Jahre 1936 begann der Spanische Bürgerkrieg unter General Franco. Er versammelte seine Anhänger auf Teneriffa und plante den Militärputsch, der sich zum Bürgerkrieg ausweitete. In den 1960er Jahren begann der touristische Aufschwung Teneriffas und 1982 galt der Autonomiestatus für die Kanaren. Im Jahre 1986 trat Spanien der EG bei und die Kanarischen Inseln erhielten einen Sonderstatus.