Allgemeine Informationen über Gran Canaria
Gran Canaria liegt ca. 210 Kilometer westlich vor der Küste Marokkos im Atlantik.
Gran Canaria ist neben Teneriffa und Fuerteventura die wohl bekannteste der Kanarischen Inseln.
Die beinahe kreisrunde Insel vulkanischen Ursprungs hat immerhin einen Durchmesser von ca. 45 Kilometern.
Die landschaftliche Vielfältigkeit reicht von wüstenartigen Dünengebieten bis hin zu den Gebirgen im Zentrum der Insel.
Der erloschene Vulkan Pico de las Nievas ist mit 1949 Metern die höchste Erhebung, das Wahrzeichen Gran Canarias ist aber der 1813 Meter hohe Roque Nublo.
Tief eingeschnittene und meist ausgetrocknete Flussläufe, die sogenannten „Barrancos“, verlaufen geradezu sternenförmig vom Bergmassiv im Inselinneren bis hinunter zur Küste. Bei den seltenen aber manchmal sehr ergiebigen Regenfällen, können die „Barrancos“ zu wilden Flüsschen werden, die alles mitreißen. Daher wurden diese Bachtäler in der Nähe von Wohnsiedlungen befestigt und ausgebaut.
Das Klima auf Gran Canaria ist während des ganzen Jahres mit Temperaturen von 21°C bis 27°C sehr angenehm. Auch in der Nacht wird es nur minimal um ca. 4 Grad kühler. Im Hochsommer macht ein ständig wehender Wind die hohen Temperaturen erträglich. Nur wenn einmal für wenige Tage ein sandiger Wüstenwind aus der Sahara herüberweht, erreichen die Temperaturen Höchstwerte von bis zu 40°C.
Die Wassertemperatur beträgt durchschnittlich 20°C, im Sommer sogar 25°C und ist zum Baden geradezu ideal geeignet.
Gran Canaria wird die Insel des ewigen Frühlings genannt, auch wenn das Klima eher frühsommerlich ist.
Viele Touristen kommen gerne im Herbst hierher, um den trüben Tagen zu Hause zu entfliehen. Und so manche Urlauber überwintern sogar auf Gran Canaria.
Der viele Sonnenschein und der mangelnde Regen haben aber auch den Nachteil, dass auf der Insel große Trockenheit herrscht.
Das Gebirge im Inselinneren teilt Gran Canaria sozusagen in 2 Teile. Der Norden der Insel erhält genügend Wasser durch die sich hier abregnenden Wolken und die Passatwinde. Die Südseite bleibt dahingegen trocken, denn die Wolken bleiben „am Gebirge hängen“ und gelangen gar nicht erst zur anderen Hälfte der Insel. Hier im Süden liegen deshalb auch die vielen großen Touristenorte.
Es versteht sich eigentlich von selbst, dass man sich als Tourist in einem fremden Land den üblichen Gebräuchen und Gewohnheiten anpassen sollte und nicht durch ungebührliches Benehmen auffallen sollte. Und auch die Einwohner von Gran Canaria freuen sich, wenn man ein paar Brocken Spanisch spricht oder es zumindest versucht.
Ein Urlaub auf Gran Canaria lohnt sich allemal, und viele Gäste kommen nach einem ersten Besuch jahrelang immer wieder.